Glücksschmiede - Ichwelten

Naturheilpraxis GLS - Birgit Winkler


Heilpraktikerin - Psychologische systemische Coach


Klassische Homöopathie

Die Homöopathie ist ein seit mehr als 250 Jahren bewährtes Heilverfahren, das die Selbstheilungskräfte des Organismus wachruft. Die Methode kann bei nahezu allen akuten oder chronischen Erkrankungen Linderung und oft auch Heilung bringen. Für den Erfolg der Therapie ist die gründliche homöopathische Fallaufnahme notwendig, die 1-3 Stunden dauern kann.  

Aus den individuellen Beschwerden, z.B:

  • Wo sitzt der Schmerz?
  • Wie fühlt er sich an?
  • Wohin strahlt er aus?
  • Wann tritt er auf
  • Durch was wird er beeinflußt
  • Gibt es Auslöser?

entsteht ein ganzheitliches Bild der Erkrankung / Beschwerden, das noch ergänzt wird durch das Erleben, Befinden und die Wesensarten des Patienten. Mit der anschließenden Computer- und Hand-Repertorisation sowie der Auswertung von Datenbanken, wird dann für den Patienten die passende /ähnlichste Arznei gesucht.

Es handelt sich um eine maßgeschneiderte Therapie, bei der der kranke Mensch in seiner leiblichen und seelischen Ganzheit im Mittelpunkt steht.Wer sich für diese Behandlungsart entscheidet, sollte abhängig vom Krankheits- und Beschwerdebild für eine längere Behandungsdauer bereit sein.  

Bildlich gesehen, schält sich die Krankheit nach und nach wie eine Zwiebel und der Körper gesundet.

Geschichte der Homöopathie

Christian Friedrich Samuel Hahnemann; Arzt, Chirurg, Homöopath

wurde am 10. April 1755 in Meißen geboren
verstarb am 02.07.1843 in Paris 

Christian Friedrich Samuel Hahnemann wuchs in sehr armen Verhältnissen auf. Regelmäßiger Schulbesuch war für ihn nicht möglich. Da Hahnemann aber von Natur aus sehr fleißig und wissbegierig war, las er trotz des Verbots seines Vaters bis tief in die Nacht hinein. 

Mit 13 Jahren wurde er von seinem Vater in eine Kaufmannslehre geschickt, die er aber abbrach. Ein Stipendium seines Magisters ermöglichte es ihm bis zum 20. Lebensjahr die Schule zu besuchen. Bereits in dieser Zeit erwarb sich Samuel Hahnemann ein enormes Wissen. Er beherrschte acht verschiedene Sprachen und hatte ungewöhnlich gute Kenntnisse in Botanik und Chemie. Zudem beschäftigte er sich eingehend mit den Schriften von Hippokrates und Galans. Nach und nach kristallisierte sich sein Ziel, sich der Heilung der Menschen zu widmen und die Ursachen von Erkrankungen zu erforschen, immer mehr heraus. 

1775 begann Hahnemann in Leipzig Medizin zu studieren. 1777 wechselte er nach Wien. 1979 beendete er sein Studium in Erlangen. Es folgte eine lange Zeit der Ruhelosigkeit. Einige Jahre arbeitete er als praktischer Arzt und bildete sich auch als Apotheker und Chemiker aus. Von 1785 bis 1789 ließ er sich in Dresden nieder, wo er ein Jahr lang sämtliche Krankenhäuser der Stadt als Stellvertreter für den erkrankten Stadtphysikus vertrat.

Trotz dieser Tätigkeit fuhr er fort, vornehmlich medizinische Schriftwerke zu übersetzen und brachte nebenbei auch eigene Abhandlungen und Werke heraus. Er zog sich zunehmend aus dem Arztberuf zurück, da ihm die medizinische Wissenschaft unzulänglich schien. Die damals - vor heute mehr als 200 Jahren - angewandten, teilweise sehr radikalen "Heilmethoden" lehnte Hahnemann immer mehr ab. Er erkannte, dass sie dem kranken Menschen mehr schadeten, als dass sie ihm nützten. Hahnemann suchte einen sanften Weg: er war der Überzeugung, dass im Kranken die eigene Lebenskraft gestärkt werden muss, damit sich der Körper selbst hilft.

1790: Die Geburtsstunde der Homöopathie. Hahnemann übersetzt Cullens Materia Medica und stößt dabei auf Erklärungen über die Wirkung der Chinarinde bei Wechselfieber. Er startet einen Selbstversuch und isst etwas von der China-rinde. Daraufhin entwickelt er die Symptome des Wechselfiebers! Wiederholungen geben jedes Mal das gleiche Resultat und Hahnemann erkennt, dass er ein Naturprinzip entdeckt hat. Eine Krankheit kann geheilt werden, wenn der Patienten ein Arzneimittel einnimmt, welches beim gesunden Menschen ähnliche Krankheitssymptome hervorruft! 

Hahnemann aber war kein Mensch, der voreilige Schlüsse zog. Es folgten sechs Jahre, in denen er beobachtete, prüfte und experimentierte. Sein Forschungsdrang sollte Zeit seines Lebens ungebrochen anhalten. 1796 veröffentlichte er erstmals seinen Grundsatz 'similia similibus' in einem Zeitungsartikel mit dem Titel "Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen nebst einigen Blicken auf die bisherigen". Von nun an begann er wieder in der Praxis zu arbeiten und Patienten zu behandeln. Jedoch verwendete er - wie es damals auch in der wissenschaftlichen Medizin üblich war - hohe Dosen der Arzneien, mit der Folge, dass es auf Grund der Giftigkeit einiger Stoffe zu durchaus unangenehmen und unerwünschten Nebenwirkungen bei den Patienten kam. Um das Jahr 1800 begann er die Dosis der Arzneien zu verringern. Die Technik der Schüttelschläge bzw. Verreibungen wendete er anfänglich nur deshalb an, damit sich die Arzneistoffe gleichmäßig in der Trägersubstanz verteilten. Bald fiel ihm jedoch auf, dass die Heilwirkung der Arzneien in einem umgekehrten Verhältnis zur Verdünnung (später Potenzierung*) steht! Die Potenzierung der Arzneien, die zum Teil im Rohzustand sehr giftig sind (Arsen, Quecksilber, Schwefel, giftige Pflanzen) ermöglichte es nun vom Patienten vertragen zu werden, und die Wirkung war gesteigert. 

Bis an sein Lebensende erforschte er weiter die Homöopathie und starb 1943 in Paris. 

*Bei der Potenzierung werden nach einem bestimmten, von Hahnemann entwickelten Verfahren die Ausgangssubstanzen verdünnt und danach verschüttelt oder geschlagen.




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